Erfolgreicher Gigathlon 2012 02.07.2012

Zusammen mit Pirmin Christen habe ich am Wochenende am zweitätigen Gigathlon teilgenommen. Wir konnten unsere eigenen Erwartungen deutlich übertreffen und haben den 10. Schlussrang erreicht!

Die Aufgaben waren in unserem Team klar verteilt: Pirmin übernahm an beiden Tagen je die beiden Raddiszipline MTB und Rennrad, ich übernahm jeweils die Inline Skating-Strecken sowie das Laufen. Die beiden Schwimmstrecken hatten wir aufgeteilt, Pirmin schwamm am Samstag, ich dann am Sonntag.

Nebst den sportlichen Herausforderungen, die wir zu bewältigen hatten, stellte uns auch das Wetter vor eine nicht ganz einfache Aufgabe. Am Samstag herrschte eine regelrechte Hitze, sodass es nicht einfach war, genügend Flüssigkeit und Kühlung zu bekommen, und am Sonntag regnete und gewitterte es zeitweise so stark, dass zusätzlich Helfer damit beschäftigt waren, auf der Inline Strecke mit Besen die Strassen wieder fahrbar zu machen.

Für Pirmin und mich verlief der Samstag trotz Hitze sehr gut und wir schlossen den Tag auf dem 13. Zwischenrang ab. Die Frage am Samstagabend war natürlich, ob wir gut eingeteilt hatten und somit noch Energie für Sonntag übrig war? Wie sich am Sonntagmorgen herausstellte, haben wir diese Aufgabe gut gelöst und Pirmin war nach dem Rennveloteil immer noch absolut im Fahrplan, hatte sogar noch ein paar Plätze gutmachen können. Das Gleiche gelang mir danach im Schwimmen, allerdings nur um wenige Zeit später auf den Inline Skates auch wieder etwas Boden zu verlieren. Skaten im Regen war nun definitiv nicht meine Sache, schon gar nicht ohne Regenrollen an den Skates – es war eine einzige Rutschpartie. Trotzdem kam ich irgendwann in Rothrist an und war froh, die Laufschuhe schnüren zu dürfen. Dies war trotz schlechtem Wetter eher mein Terrain, auch wenn der Lauf eher einem Crosslauf glich. Zum Schluss gab’s als Dessert für Pirmin noch einen MTB-Abschnitt, und so wie die Athleten im Ziel alle aussahen, war es unschwer zu erkennen, dass auch diese Teilstrecke eine grosse Herausforderung war. Umso glücklicher waren wir, als wir im Ziel realisierten, dass wir uns gegenüber Samstag noch um ein paar Plätze verbessern konnten und schlussendlich nach total gut 24 Stunden Wettkampfzeit auf dem 10. Schlussrang gelandet waren!

Für uns war dieser Wettkampf aus verschiedenen Gründen eine neue Erfahrung: Erstens hatten wir beide noch nie an einem Event teilgenommen, der über mehr als einen Tag führte. Einteilen war also sehr wichtig, und ich denke, dass uns dies recht gut gelungen ist. Zweitens hatten wir mit dem Mountainbike und dem Inlinen zwei Diszipline zu überstehen, die nicht gerade zu unserem Spezialgebiet gehören. Und obwohl mir die Inlinestrecke vom Sonntag nicht wirklich gelungen ist und sie mir zugegebenermassen auch nicht viel Spass bereitet hat, so fand ich es doch toll, wieder einmal ein neues Gebiet zu entdecken. An dieser Stelle vorallem auch ein grosses Danke an die Speed Skaters von Zug, die einigen von uns Gigathleten während der letzten 2 Monate mit Rat und Tat zur Seite standen und sich viel Mühe gegeben hatten, uns möglichst viel Können weiterzugeben.

Ein grosses Dankeschön geht aber vorallem an unsere Supporter, ohne die wir diesen Wettkampf nun wirklich nicht hätten bewältigen können! Ihr seid die Besten, aber wir versprechen Euch trotzdem, Euch im nächsten Jahr nicht für den siebentägigen Gigathlon zu beanspruchen – zugegebenermassen vorallem auch uns selber zuliebe ;-)...

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Fotos folgen in der Bildergalerie

Erfolgreicher Gigathlon 2012

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