...nochmals 3. Rang - Half-Challenge Kraichgau 06.06.2010

Relativ kurzfristig hatte ich mich dazu entschieden, nach Barcelona nochmals an einem Mitteldistanzrennen zu starten. Da mir die Organisation des Challenge Rennens in Barcelona sehr gefallen hatte, entschied ich mich für das Half-Challenge Rennen Kraichgau / Deutschland.

Obwohl ich die Streckenbeschreibungen im Vorfeld auf dem Internet studiert hatte, war ich doch ziemlich überrascht, als ich am Freitag die Wettkampfstrecken besichtigte: Insbesondere die Radstrecke war überaus hügelig und beinhaltete über 1000 Höhenmeter. Die Laufstrecke war ebenfalls coupiert, auch wenn diese auf den ersten Blick einfacher erschien als der Veloparcours.

Das Schwimmen im schönen Hardtsee war diesmal wieder einmal ein Erlebnis, wie ich es schon einige Zeit nicht mehr hatte: Es gab zwar Wellenstarts, aber die erste Welle, in der auch die Pros starteten, umfasste 500 Athleten/-innen. So gab's auch für uns wieder mal so richtiges Triathlonstart-Feeling mit viel Gerangel am Anfang.

Anders als in Barcelona war das Schwimmen ansonsten relativ einfach: Der See war - zumindest vor unserem Start - spiegelglatt, und man konnte die Boyen problemlos sehen. So verlief das Schwimmen für mich gut und ich kam mit relativ kleinem Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Nach dem Wechsel auf's Rad brauchte ich einige Kilometer, bis ich so richtig in Schwung kam, aber dann lief's immer besser. Die Anstiege konnte ich problemlos meistern und die Flachstücke dazwischen liefen richtig gut, sodass ich nach ca. zwei Drittel der Strecke auf die Spitze aufschliessen konnte. Die beiden Girls liessen mich jedoch wie erwartet nicht einfach so ziehen und erhöhten ihr Tempo ebenfalls, sodass wir schlussendlich praktisch alle drei gleichzeitig in die Wechselzone stürmten.

Der Wechsel gelang mir gut und ich konnte die Laufstrecke als Erste in Angriff nehmen. Da jedoch musste ich Tina und Rebekah dann aber ziehen lassen, denn sie schlugen erwartungsgemäss gleich ein sehr hohes Tempo an. Meine Beine wollten definitiv nicht ganz so schnell laufen - ich glaube, die sind bereits jetzt eher auf ein Marathontempo eingestellt...;-). Mir fehlen definitiv die Schnelligkeitstrainings auf der Bahn, die nötig gewesen wären, um ihr Tempo mitgehen zu können.

Nichtsdestotrotz überstand ich die Hitzeschlacht auf der Laufstrecke schlussendlich gut und konnte meinen zweiten Podestplatz der Saison feiern. Ich freue mich sehr über die gelungene Schwimm- und vorallem auch Radleistung in diesem Rennen, und auch für's Laufen bin ich für den Ironman sicherlich auf gutem Weg.

Die nächsten Wochen werde ich nun für die spezifische Vorbereitung auf den Ironman Zürich nützen. Ob ich dazwischen noch ein Rennen bestreiten werde, würde ich allenfalls kurzfristig entscheiden. Ansonsten bin ich am 25. Juli parat wenn am Ironman Zürich der Startschuss fällt...!

(weitere Fotos folgen in den nächsten Tagen in der Bildergalerie)!

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